Wlan Access Point Test: Schnelle und kostengünstige Datenübertragung

Nach mehr als 250 Stunden Forschung und ausgiebigen Tests empfehlen wir den TP-Link Archer C7 (v2) Router. Wir haben in den letzten zwei Jahren über 30 andere Access Points getestet und der TP-Link Archer C7 (v2) ist noch immer unser Favorit. Dieser Dual-Band, Drei-Strahl 802.11ac (Wireless-ac) Access Point war zwar nicht der schnellste in unseren Tests, dennoch bietet er viele Vorteile: Vor allem verfügt der Archer C7 über eine erstaunliche Reichweite und liefert große Leistung für wenig Geld. Das ist unschlagbar!

Letzte Änderung: 9. Oktober 2017

Nach unserer neuesten Testrunde hatten wir uns eigentlich vorgenommen, den DIR-880L von D-Link als den besten Wlan Access Point zu krönen. Leider hat uns D-Link mitgeteilt, dass der DIR-880L noch in diesem Jahr auslaufen wird.

Wichtig: Wir denken immer noch, dass der Archer C7 ein ausgezeichneter Router ist. Wenn Sie bereits einen Access Point besitzen und dieser gut funktioniert, ist ein Ersatz nicht nötig. Wir planen lediglich, noch ein paar weitere WLAN Access Points zu testen und eine neue Version dieses Leitfadens zu veröffentlichen – sobald wir einen geeigneten Ersatz gefunden haben. Wenn Sie einen Access Point mit etwas mehr Leistung und Ausstattung suchen, legen wir Ihnen den Netgear R8000 ans Herzen.

Übrigens: Der C7 ist schneller und besser in der Lage, eine große Fläche abzudecken als viele andere WLAN Access Point, die zwei- bis dreimal so viel kosten. Er eignet sich deshalb gut für größere Wohnungen und Mehrfamilienhäuser.

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TP-Link Archer C7 WLAN AC1750 Dualband Gigabit Router (450 Mbit/s (2,4GHz), 1300 Mbit/s (5GHz), 2 USB 2.0 Ports, IPv6, Print/Media/FTP Server), schwarz
  • WLAN-Router für den Anschluss an ein vorhandenes Netzwerk oder ein Kabel-/DSL-/Glasfasermodem (WAN) arbeitet nach dem 802.11ac-Standard - der neuen WLAN-Generation
  • Gleichzeitiger Betrieb auf 2,4 GHz mit 450Mbps und auf 5 GHz mit 1300Mbps; Gesamtdatenrate: 1,75Gbps
  • Drei externe 5dBi-Antennen und drei interne Antennen ermöglichen eine maximale WLAN-Abdeckung und -Zuverlässigkeit
  • Zwei USB-Anschlüsse - einfache Freigabe von Druckern, Dateien oder Multimedia

Der Archer C7 kostet zwischen 80 und 100 Euro. Das ist nicht gerade günstig, aber er ist schneller und eignet sich besser, einen größeren Bereich abzudecken als andere Router, sogar wenn diese zwei bis dreimal so viel kosten. Er unterstützt außerdem die schnellsten drahtlosen Geschwindigkeiten von fast jedem Gerät, das wir ausprobiert haben. Kein anderer Wireless LAN Router macht all dies und hält sich preislich noch im Rahmen wie der Archer C7. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie eine v2 oder v3 Version kaufen.

Die kabellose Leistung des C7 ist für den Preis ausgezeichnet. Außerdem bringt der C7 viele wichtige Funktionen mit sich, einschließlich Gigabit-Ethernet-Ports, USB-Dateifreigabe und Medien-Streaming, eine Anwendung für elterliche Kontrolle und Gast-Netzwerke. Obwohl es einige fortgeschrittene Funktionen wie Quality of Service-Steuerelemente, einen iTunes-Server, Jumbo-Frames oder ein VPN-Server gibt, wird das meist nicht gebraucht. Die Benutzeroberfläche ist nicht schön, aber die Erstinstallation ist unkompliziert.

Ebenfalls empfehlenswert und ein Upgrade gegenüber dem C7:

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NETGEAR R6400-100PES AC1750 Wireless 802.11ac Dual-Band Gigabit Router (1750Mbit/s, USB 3.0, USB 2.0, Gigabit LAN-Ports) schwarz
  • AC1750 WLAN - Geschwindigkeiten von 450+1300Mbit/s, USB 3.0
  • Externe Hochleistungsantennen für größere WLAN-Abdeckung
  • Ideal für zwölf oder mehr WLAN-Geräte im Haus, 4x Gigabit LAN-Ports
  • Mehr Spaß mit dem Heimnetzwerk - mit der Netgear genie App
  • Lieferumfang: Netgear R6400-100PES AC1750 Wireless 802.11ac Dual-Band Gigabit Router schwarz, Ethernet-Kabel, Quick-Start-Anleitung, Netzteil

Wenn Sie bereit sind für mehr Funktionen extra zu zahlen, bietet das Netgear R6400 eine einfache Benutzeroberfläche und mehr Optionen als das Archer C7. Darüber hinaus hat das R6400 eines der besten Preis-Leistungsverhältnisse aller getesteten Wlan Access Points.

Der AC1750 Netgear R6400 kostet etwas mehr als vergleichbare Produkte, bietet aber (meistens) eine bessere Leistung und ein besseres Leistungsspektrum. Dazu gehört z.B. ein eingebauter VPN-Server. Diese Funktion ist vor allem für fortgeschrittene Benutzer von Vorteil, die ihr Remote-Browser im Coffee-Shop o.ä. sichern möchten. Außerdem mit dabei: Eine QoS-Funktion zur Priorisierung des Netzwerkverkehrs (z. B. um besser Videos zu streamen) und eine Unterstützung für Time Machine Backups. Insbesondere letzteres macht dieses Modell zu einer guten Wahl für Apple-Haushalte. Übrigens: Das R6400 hat auch bessere Kindersicherung und schnellere USB-Ports als der Archer C7.

Was Sie wissen müssen

Warum Sie uns vertrauen sollten

Ich habe über zwei Jahre im Bereich Wireless-Networking bei „The Wirecutter“ gearbeitet. Ich habe dabei alles getestet, von Computergehäusen bis hin zu netzwerkbasierten Speicherlösungen. In meiner jahrzehntelangen Karriere war ich als technischer Journalist unter anderem für folgende Medien und Zeitschriften tätig: Maximum PC (ehemals Associate Editor), PCWorld (ehemals beitragender Redakteur), Computer Shopper, PCMag, Laptop Magazine, Tom’s Hardware, PC Gamer, IGN und HotHardware, um nur einige zu nennen. Ich war außerdem Business Analyst an der Stanford University. Eine riesige Menge an Informationen und Daten zu sammeln, zu analysieren und  in Empfehlungen umzuwandeln, ist das, was ich am Besten kann.

Für diesen Leitfaden habe ich mich auf die Expertenmeinungen von Fachmagazinen wie CNET, PCMag, PCWorld, SmallNetBuilder und TrustedReviews verlassen. Ich habe außerdem Amazon-Kommentare und Bestsellerlisten durchgesehen, um zuverlässige und beliebte Router zu finden. Einmal bestellt habe ich dann eine Woche lang neun Router auf 2,4 GHz und 5 GHzWLAn Bändern an vier Standorten in meinem Haus getestet. Auf Herz und Nieren. Insgesamt habe ich Hunderte von Stunden damit verbracht fast 30 verschiedene Router zu testen. Damit Sie bestens informiert sind und die richtige Wahl treffen.

Für wen ist ein WLAN Access Point sinnvoll?

Wenn Sie bereits einen Router besitzen und mit seiner Reichweite und Geschwindigkeit zufrieden sind, brauchen Sie keinen neuen Router zu kaufen.

Wenn Sie es jedoch satt haben, Ihr WLAN in einigen Ecken Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung nicht mehr nutzen zu können, benötigen Sie einen neuen Router. Mit dem Archer C7 können Sie sowohl auf das 2,4-GHz- als auch auf das 5-GHz-Wi-Fi-Band zugreifen – um Ihre Reichweite und Leistung zu verbessern und Störungen aus den WLAN-Netzwerken Ihrer Nachbarn zu vermeiden. Im Gegensatz zu einem älteren Wireless-n- oder Wireless-g-Router unterstützt der 802.11ac die schnellsten WLAN-Verbindungen von fast jedem Gerät. Und seine Gigabit-Ethernet-Ports bieten Ihren kabelgebundenen Geräten viel Bandbreite für das Streaming von HD-Videos oder sogar 4K-Videos.

Neueste Router haben schnellere Prozessoren, bessere Antennen und mehr Arbeitsspeicher. Das führt zu einer besseren Leistung und einer längeren Reichweite. Wenn Sie lediglich im Internet surfen oder Dateien herunterladen, während Sie in der Nähe des Routers sitzen, werden Sie keine allzu große Verbesserung sehen. Aber Sie können eine bessere Verbindung über längere Distanzen aufrecht erhalten – insbesondere wenn Sie auch über Wireless-AC-Geräte verfügen.

Wenn Sie erweiterte Funktionen wie QoS, einen VPN-Server oder Unterstützung für Time Machine Backups benötigen, sollten Sie sich für ein Gerät aus unserer Auswahl entscheiden. Mit diesen Geräten können Sie schneller und viel einfacher Konfigurationen vornehmen. OnHub von Google bietet Ihnen zwar eine unkomplizierte Einrichtung und Verwaltung, opfert aber Leistung, Funktionen und Flexibilität.

Vermeiden Sie teure Tri-Band oder MU-MIMO Router. Die bieten mehr als man braucht und sind das Geld nicht wert – auch nicht, um Ihr Netzwerk zukunftssicher zu machen. Sie sollten sich einen Router besorgen, der zu den Geräten passt, die Sie bereits besitzen oder in Kürze kaufen möchten. Und nicht zu denen, die am besten mit Geräten funktionieren, die Sie vielleicht in einigen Jahren kaufen könnten.

Wir untersuchen außerdem die Entwicklung von Mesh-Netzwerk- und Mesh-Netzwerkgeräten. , Diese Systeme werden nicht schneller sein als unsere Router in kleineren Häusern, aber wenn Ihr Standort größer als 2.000 Quadratmeter ist und Sie tote Winkel und Ecken in Ihrem WLAN finden, könnte ein Mesh-Netzwerk-Kit eine geeignetere Lösung sein – und mehr Reichweite bieten. Außerdem praktisch: Wenn Sie mit dem Einrichtungsprozess von normalen Routern frustriert sind, bieten Mesh-Systeme eine benutzerfreundlichere Alternative.

Was einen guten Router ausmacht

Wireless-ac oder IEEE 802.11ac ist die neueste WLAN Version. Seit 2013 ist das der Standard in den meisten Laptops, Smartphones und Tablets. Auch in aktuellen MacBooks und High-End-Windows-Laptops sowie in Flaggschiff-Smartphones von Apple, Samsung, Motorola, LG und HTC findet sich diese WLAN-Technologie.

Ihr nächstes Gerät mit WLAN wird kabellos-ac haben; auch Ihr Router. Warum das wichtig ist? Weil Sie so eine bessere Wireless-Performance und Reichweite für Ihre Wireless-ac-Geräte erhalten als mit einem Wireless-n-Router. Außerdem ist Ihr Netzwerk so für alle zukünftigen Geräte, die Sie in den nächsten Jahren kaufen, gerüstet. Wireless-ac macht den Unterschied zwischen einem frustrierenden, stockenden Netflix-Stream und einer geschmeidigen, 1080p-Darstellung!

Ein guter Router muss Dual-Band sein. Das bedeutet, dass er sowohl 2,4 GHz als auch 5 GHz Signale unterstützt. Da so viele Dinge im 2,4 GHz-Bereich übertragen werden, können kabellose Interferenzen von anderen WLAN-Routern und Bluetooth-Geräten sowie Mikrowellen- und Telefonen Ihre kabellose Leistung beeinträchtigen. Ein Sprung in das 5-GHz-Band (das sowohl von Wireless-n als auch Wireless-g verwendet wird) kann dieses Problem beheben und die drahtlose Leistung steigern. Das Problem: Diese Option hat eine schlechtere Reichweite als das 2,4 GHz-Band – und nicht jedes Gerät unterstützt sie.

Ein Router sollte außerdem mindestens zwei räumliche Datenströme (Streams) auf jedem Band unterstützen. Die überwiegende Mehrheit der Laptops, Telefone und Tablets tut das bereits. High-End-Laptops wie das MacBook Pro unterstützen sogar drei. Die beste Leistung erhalten Sie, wenn Ihr Router mindestens so viele Streams unterstützt wie Ihre Geräte. Unsere Auswahl wird jedem Gerät, das Sie besitzen, die schnellste Verbindung garantieren.

Wir haben bisher Router-Reviews und Performance-Rankings von CNET, PCMag, PCWorld, SmallNetBuilder und TrustedReviews verwendet, um unsere Liste zu erstellen. Wir versuchen nun auch, alle wichtigen AC1750/AC1900 Router selbst zu testen.

Übrigens: Wir sind skeptisch gegenüber Vierstrom-MU-MIMO oder Tri-Band- Router. Diese sind zu teuer und für die meisten Leute nicht nötig.

Über die Routerbeschriftung

Lassen Sie sich nicht vom Nummerierungssystem “AC” täuschen: Ein Router mit einer höheren AC-Nummer muss nicht unbedingt besser oder eine größere Reichweite haben als ein Router mit einer niedrigeren Nummer.

Die “Klasse” jedes Routers besteht aus der WLAN-Version (“n” oder “ac”) plus der Gesamtdatenrate aller räumlichen Streams auf jedem Band. Wireless-n-Router haben in der Regel eine Spitzenrate von 150 Megabit pro Sekunde. Und zwarpro räumlichem Stream im 2,4 GHz oder 5 Ghz-Band. Wireless-ac-Router haben dagegen eine Spitzenrate von 150 Mbit/s pro Stream im 2,4 GHz-Band und 433 Mbit/s pro Stream im 5 GHz-Band. Natürlich gibt es Ausnahmen. Router mit etwas schnelleren Streams verwenden jedoch eine Netzwerktechnologie, die von den meisten Geräten nicht unterstützt wird.

Ein N600-Router verfügt beispielsweise über zwei Wireless-n-Streams im 2,4-GHz-Band (150+150) und zwei im 5-GHz-Band (150+150) für insgesamt 600. Ein AC1750-Router hat drei 2,4-GHz-Streams (150+150+150+150) und drei 5-GHz-Wireless-ac-Streams (433+433+433), die man mit dem AC1750-Router hinzufügt und aufrundet, und man erhält 1.750. Ein AC1900-Router hat immer noch nur drei Streams auf jedem Band, aber verwendet eine Technologie namens TurboQAM. Diese erhöht die maximale Geschwindigkeit der 2,4-GHz-Streams um etwa 150 Mbit/s. Wenn Ihr Gerät TurboQAM jedoch nicht unterstützt, erhalten Sie keinen zusätzlichen Boost.

Wie wir testen

Wir haben in den letzten zwei Jahren Router in verschiedenen Testkonfigurationen bewertet. Das grundlegende Testkonzept ist gleich geblieben: Kurz- und Langzeittests der Leistung sowohl auf dem 2,4-GHz- als auch auf dem 5-GHz-Band.

Unsere jüngsten Tests umfassten vier Standorte für Kundentests in einem einstöckigen, 2.577 Quadratmeter großen Haus. Gewählt wurden zwei freie Spots auf 11 Meter und 43 Meter und zwei weitere auf 13 Meter und 43 Meter, die durch Wände, Möbel und andere Gegenstände blockiert wurden.

 

 

Hier sehen Sie unseren Testaufbau. Die Zeichnung ist nicht perfekt maßstabsgetreu.

Wir haben das Funknetzwerk unseres Hauses beim Testen nicht deaktiviert, sondern die Sendekanäle geändert. So werden die Signale unseres Routers nicht gestört. Außerdem konnten wir so sehen, wie die Router in der Nähe von Funknetzwerken arbeiten würden – wie es z.B. in einem Apartment-Komplex oder in einer Vorstadtgegend der Fall wäre – ohne sie mit Interferenzen zu überfordern. Wir haben die Router mit iPerf3, einem Netzwerk-Überwachungs- und Messtool, getestet, um den Datentransfer zwischen einem Desktop-PC (mit jedem Router über Gigabit-Ethernet verbunden) und einem Asus ZenBook UX305LA (mit Zwei-Stream Wireless-ac) auszuwerten. Wir zwangen jeden Router, 20 MHz-Kanäle auf dem 2,4 GHz Band zu verwenden und wir stellten das 5 GHz-Netz jedes Routers auf Kanal 161 (oder das nächstgelegene, das wir bekommen konnten). Für den Test starteten wir iPerf3. Damit versuchten wir so viele Daten wie möglich vom Test-Laptop auf den Desktop-PC zu übertragen (über eine einzige TCP-Verbindung) und protokollierten die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit über 60 Sekunden-Intervalle. Wir wiederholten jeden Test mehrfach für jeden Router, auf jedem Band, an jedem Testort.

Da wir in der realen Welt testen, spielen auch externe Variablen (konkurrierende Signale, Wände, Netzwerkverkehr) eine Rolle. Realistische Ergebnisse sind also garantiert. Der Zweck unserer Tests war es nicht, den schnellsten Router zu finden. Wir wollten sehen: Welche Router liefern ohne größere Probleme eine gleichbleibend hohe Leistung?

Unsere Auswahl

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TP-Link Archer C7 WLAN AC1750 Dualband Gigabit Router (450 Mbit/s (2,4GHz), 1300 Mbit/s (5GHz), 2 USB 2.0 Ports, IPv6, Print/Media/FTP Server), schwarz
  • WLAN-Router für den Anschluss an ein vorhandenes Netzwerk oder ein Kabel-/DSL-/Glasfasermodem (WAN) arbeitet nach dem 802.11ac-Standard - der neuen WLAN-Generation
  • Gleichzeitiger Betrieb auf 2,4 GHz mit 450Mbps und auf 5 GHz mit 1300Mbps; Gesamtdatenrate: 1,75Gbps
  • Drei externe 5dBi-Antennen und drei interne Antennen ermöglichen eine maximale WLAN-Abdeckung und -Zuverlässigkeit
  • Zwei USB-Anschlüsse - einfache Freigabe von Druckern, Dateien oder Multimedia

Der Archer C7 ist einer der größeren Router, die wir getestet haben. Das glänzende Äußere neigt zu Flecken und Fingerabdrücken. Foto: Kyle Fitzgerald

Der TP-Link Archer C7 (v2) ist der beste Router in unserem Test. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Wir haben den Archer C7 fast zwei Jahre lang gegen Dutzende von Routern zu verschiedenen Zeiten und mit unterschiedlichen Setups getestet. Obwohl er nicht der schnellste Router ist, hat die Kombination aus solider Langstreckenleistung und niedrigem Preis überzeugt.

Wichtig: Gehen Sie sicher, dass sie die richtige Version kaufen. Der C7 v1 hatte eine Reihe von Verbindungsproblemen. Sie sollten die Modellnummer auf der Unterseite des Routers überprüfen und eine neuere v2 oder v3 Version kaufen.

Wir testen Router immer in ausführlichen Vergleichen. Der Archer C7 hat sich in den letzten zwei Jahren in jeder seiner Kategorien gut geschlagen. Hier sind einige Highlights aus unseren vorherigen Tests:

  • Er übertraf den T-Mobile Personal CellSpot (ein modifizierter Asus RT-AC68U), den Netgear R7000 und TP-Links eigener Archer C8 bei der Mehrzahl unserer 2,4-GHz- und 5-GHz-Tests mit dem MacBook Air. Der Archer C7 war auch der schnellste Router bei unseren beiden 5 GHz Wireless-ac Tests.

  • Er übertraf den Archer C9, Netgear R7000, Asus RT-AC87U, Netgear R7500, Asus RT-AC3200, Netgear R8000, Trendnet TEW-828D und D-Link DIR-890L/R bei den meisten unserer 2,4 GHz-Tests (mit einem kabellosen Acer S7-393-7451 Laptop mit zwei Streams). Der Archer C7 war nicht der schnellste im 5 GHz Band, aber er hat sich immer noch gut geschlagen und erreichte 61 Mbit/s in unserem schwierigsten Test (hohe Reichweite ohne Sichtlinie zum Router). Er hat auch das beste Preis-Leistungsverhältnis in unserer neuesten Testreihe.

  • Bei den meisten unserer 2,4 GHz-Tests (mit dem gleichen Acer S7-393-7451 Laptop) übertraf er den D-Link DIR-859 und Netgear R6400. Er war nicht das schnellste im 5 GHz Band, aber hatte auch hier das beste Preis-Leistungsverhältnis (ausgedrückt in Mbit/s Bandbreite pro Euro).

Mängel, aber keine Dealbreaker

Der Hauptmangel des Archer C7 ist die schlechte Konfigurationsoberfläche. Besonders wenn es darum geht, die erweiterten Funktionen des Routers zu optimieren. (Wie bei den meisten Routern ist der Zugriff auf die Benutzeroberfläche über Ihren Browser möglich.) Es ist einfach, den Router einzurichten, aber viele Menüs des Archer C7 sind textlastig und verwirrend. Andere Router lassen sich viel einfacher konfigurieren.

Sie könnten versuchen, Firmware von Drittanbietern wie DD-WRT oder OpenWRT zu installieren, um eine einfachere Schnittstelle zu erhalten – und Unterstützung für fehlende Funktionen wie Quality of Service und VPN hinzuzufügen. Das Problem: Wenn Sie dies tun, verfällt Ihre Garantie.

Wir wünschen uns, dass der Archer C7 mit USB 3.0 Anschlüssen geliefert wird, damit wir schnellere Dateitransfers für USB-Speicher erhalten. Im Gegensatz zu anderen Routern fehlt dem Archer C7 eine QoS-Funktion. Diese ist besonders für Anwendungen wie BitTorrent, Video Streaming oder Online Gaming wichtig. Der C7 hat auch keinen iTunes Server. Viele andere Modelle bieten das.

Was andere über den Archer C7 sagen

Bei SmallNetBuilder rangiert der Archer C7 auf Platz drei der AC1750-Router-Leistungstabellen. Knapp dahinter TP-Links teurerer Archer C8 (der in unseren Tests langsamer war) und Asus’s RT-AC66U (langsamer und viel teurer). Prüfer Tim Higgins schreibt über den Archer C7: “Eine gute Option in der AC-Klasse und hervorragend geeignet, um kleine bis mittelgroße Standorte kabellos zu vernetzen.“

Samara Lynn von PCMag.com schreibt, dass der Archer C7 recht spärlich in Features ist, aber mit seinem Preis überzeugt. Und Lynn lobt die Reichweite, die auch im Vergleich zu leistungsstärkeren Routern überzeugen kann.

Der Archer C7 ist der meistverkaufte Router auf Amazon. Er hat derzeit eine 4,1-Sterne-Bewertung von fünf. 76 Prozent der 5.528 Bewerter geben ihm vier oder fünf Sterne. TP-Link wird schlechter bewertet: Vor allem Verbindungsverlust, schlechte Signalstärke und Reichweite werden bemängelt.. Wichtig: Einige der schlechten Bewertungen des Archer C7 beziehen sich auf die minderwertige v1-Version des Routers.